● Fürsorgepflicht & gesetzliche Vorgabe

Wenn es ernst wird: rechtssicher dokumentiert.

Zwei sensible Pflichtthemen — Gewalt gegen Einsatzkräfte und der gesetzliche Hinweisgeberschutz — in einem System, das auf Anonymität, Verschlüsselung und Revisionssicherheit ausgelegt ist.

Jeder Übergriff wird zum belastbaren Vorgang.

Beleidigung, Bedrohung, Angriff, Sachbeschädigung — strukturiert erfasst, verschlüsselt gespeichert, lückenlos bis zur Staatsanwaltschaft nachverfolgt. Schützt die Einsatzkraft und erfüllt die Fürsorgepflicht des Dienstherrn.

app.resqware.de/gge
Vorgang GGE-2026-0042
Gewaltart
Körperlich
AU-Tage
3
BGW
gemeldet
Status
StA
Verletzungsdaten verschlüsselt (Art. 9 DSGVO)
Hash-Chain · Az. StA München 123 Js 4567/26
Erfassung

Strukturiert statt Aktenvermerk im Schrank.

Automatische Vorgangsnummer (GGE-JJJJ-NNNN), betroffene Personen, Zeugen (intern wie extern), Verletzungsgrad und Arbeitsunfähigkeitstage — alles in einem definierten Datenmodell.

  • Gewaltarten-Katalog: verbal · körperlich · Sachbeschädigung
  • Verletzungsbeschreibungen verschlüsselt (Art.-9-DSGVO-Daten)
  • Polizei- & StA-Aktenzeichen, BGW-Meldung dokumentiert
1
Erfasst
Vorfall mit Beteiligten, Zeugen und Gewaltart angelegt.
2
Strafanzeige
Anzeige gestellt, Polizei-Aktenzeichen hinterlegt.
3
Staatsanwaltschaft
StA-Az., Verfahrensstand und BGW-Meldung verfolgt.
4
Abschluss
Finalisiert — danach nur noch Hash-Chain-Notizen.

Jeder Statuswechsel ist über eine SHA-256-Kette manipulationssicher verkettet. Nach Abschluss ist der Vorgang unveränderlich.

Gewaltarten-Katalog
Verbal (Beleidigung, Bedrohung, Nötigung), körperlich (Anspucken bis Waffe), Sachbeschädigung — vordefiniert & auswertbar.
Art.-9-Verschlüsselung
Gesundheits-/Verletzungsdaten verschlüsselt gespeichert — DSGVO-Sonderkategorie sauber behandelt.
Zeugen & Beteiligte
Interne und externe Personen, Verletzungsgrad, Arbeitsunfähigkeitstage strukturiert dokumentiert.
Nachsorge & BGW
Psychologisches Nachsorge-Angebot und BGW-Unfallmeldung werden nachverfolgt — Fürsorge belegbar.
Hash-Chain-Finalisierung
Nach Abschluss revisionssicher: nur noch verkettete Notizen, keine stille Änderung möglich.
Beweismittel-Anhänge
Fotos, Atteste, Arztberichte sicher am Vorgang — vorbereitet für Anzeige und Verfahren.

Der gesetzlich geforderte Meldekanal — wirklich anonym.

Das Hinweisgeberschutzgesetz verpflichtet Beschäftigungsgeber in der Regel ab 50 Beschäftigten, einen internen Meldekanal vorzuhalten. ResQware liefert ihn — technisch auf Anonymität ausgelegt, nicht nur versprochen.

Pflicht seit HinSchG: interner Meldekanal i. d. R. ab 50 Beschäftigten. Verstöße können mit Bußgeldern (bis 50.000 € nach HinSchG) geahndet werden. Keine Rechtsberatung — bitte im Einzelfall prüfen.
meldung.resqware.de
Anonyme Meldung — kein Login
Kategorie
Korruption
Schweregrad
Hoch
Kein Konto-Bezug · UUID-Token (gehasht)
Inhalt verschlüsselt · Zeitstempel gerundet
Anonymität by Design

Nicht „wir versprechen Anonymität" — sondern technisch erzwungen.

Eine Meldung hat keine Verknüpfung zu einem Benutzerkonto. Der Zugang läuft über einen gehashten UUID-Token, der Meldeinhalt ist verschlüsselt, und der Eingangszeitstempel wird auf die volle Stunde gerundet, um Korrelation zu erschweren.

  • Zugang per nicht-geheimem Org-Code, ganz ohne Authentifizierung
  • Bidirektionaler Ombudsperson-Dialog — anonym rückfragbar
  • Status: Eingegangen → Bestätigt → In Bearbeitung → Abgeschlossen
Kein Konto-Bezug
Keine Fremdschlüssel zum Nutzerkonto. Identität ist technisch nicht aus der Meldung ableitbar.
Verschlüsselter Inhalt
Meldetext verschlüsselt mit organisationsspezifischem Schlüssel abgelegt.
Zeitstempel-Rundung
Eingang auf volle Stunde gerundet — erschwert Rückschluss über Korrelation mit Dienstplänen.
Ombudsperson-Dialog
Sichere, anonyme Zwei-Wege-Kommunikation für Rückfragen ohne Identitätspreisgabe.
Kategorien & Schweregrad
Korruption, Betrug, Diskriminierung, Datenschutz, Arbeitsschutz u. a. — mit vier Schweregraden.
Org-Code-Zugang
8-stelliger, nicht-geheimer Code öffnet den Kanal — ohne Login, von jedem Gerät.
Interner Meldekanal nach HinSchG abgebildet
Anonymität technisch erzwungen, nicht nur zugesichert
Verschlüsselte Inhalte, gehashte Zugangs-Token
Dokumentierter Bearbeitungs-Status für Nachweispflichten
Hosting in Deutschland, AVV inklusive
Kein separater Anbieter nötig — im System integriert

Häufige Fragen.

Ab wann ist der HinSchG-Meldekanal Pflicht?

Das Hinweisgeberschutzgesetz verpflichtet Beschäftigungsgeber in der Regel ab 50 Beschäftigten zu einem internen Meldekanal. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden. Das ist keine Rechtsberatung — die konkrete Pflicht ist im Einzelfall zu prüfen.

Ist die Hinweisgeber-Meldung wirklich anonym?

Ja, technisch: Es existiert keine Verknüpfung zwischen Meldung und einem Benutzerkonto. Der Zugang läuft über einen gehashten UUID-Token, Inhalte sind verschlüsselt, Zeitstempel werden gerundet. Anonymität ist im Datenmodell erzwungen, nicht nur organisatorisch versprochen.

Ersetzt die GgE-Dokumentation die Strafanzeige?

Nein. Sie ersetzt keine Anzeige und keine ärztliche Behandlung, sondern dokumentiert den Vorfall revisionssicher und bündelt alle Informationen (Beteiligte, Zeugen, Az., BGW, Nachsorge) so, dass Anzeige und Verfahren sauber unterstützt werden.

Wer kann die GgE-Verletzungsdaten sehen?

Gesundheits-/Verletzungsdaten sind als DSGVO-Sonderkategorie verschlüsselt gespeichert und über Rollen sowie die vierstufige Klassifizierung zugriffsbeschränkt. Details dazu auf der Seite Sicherheit & Compliance.

Brauchen wir dafür einen separaten Anbieter?

Nein. Beide Module sind Teil von ResQware, nutzen dieselben Stammdaten und dieselbe Sicherheits-Architektur (Hosting Deutschland, AVV, Verschlüsselung) — kein zusätzlicher Drittanbieter, kein eigener Vertrag.

Pflicht erfüllen — und die eigenen Leute schützen.

Wir zeigen GgE-Workflow und Hinweisgeber-Kanal live und gehen Ihre Compliance-Anforderungen Punkt für Punkt durch.

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