Die Verbundübung verbindet die Stabsübung der Feuerwehr und die Übungsplattform des Krisenstabs: eine Übungsuhr, eine Regie über beide Drehbücher, eine Nachrichtenbrücke zwischen Einsatzleitung und Verbindungsperson, ein gemeinsamer Bericht. Beide Stäbe behalten ihre Werkzeuge, ihre Tagebücher und ihre Nummernkreise.
Übungssoftware, keine Ersatzführung: Im Ernstfall bleiben Vierfachvordruck, Lagekarte an der Wand und Stabsdienstordnung Ihr Verfahren. ResQware macht die Schnittstelle zwischen den Stäben übbar und die Auswertung abfragbar.

Die Regie legt die Verbundübung aus zwei Szenarien an, einem für den Führungsstab und einem für den Krisenstab, und startet die gemeinsame Uhr. Ab dann läuft die Übung wie im Ernstfall: S2 setzt Lagemeldungen ab, die Verbindungsperson bringt sie in die Sitzung, der Krisenstab beauftragt, die Einsatzleitung meldet zurück. Die Regie spielt auf beiden Seiten ein und hält im Bogen fest, wie die Schnittstelle trägt.
Der Bericht der Verbundübung ergänzt die Berichte beider Stäbe um das, was nur im Zusammenspiel sichtbar wird.
Die Verbundübung kostet nichts extra. Sie ist freigeschaltet, sobald Lage & Stab und Krisenstab gebucht sind: im Bevölkerungsschutz-Paket für Kreise und kreisfreie Städte (9.900 € Einrichtung, 1.049 € im Monat) und in den Feuerwehr-Paketen Verband und Command. Krisenstab Solo und Lagebild Starter lassen sich jederzeit zum Paket zusammenführen. Alle Preise netto zzgl. MwSt., Jahresvertrag.
Nein. Der Krisenstab bleibt ein eigenständiges Modul mit eigener Lage, eigenem Tagebuch und eigenen Nummernkreisen, der Führungsstab ebenso. Die Verbundübung ist eine Schicht darüber, die beide für die Dauer der Übung koppelt. Nach der Übung bleiben zwei getrennte Berichte plus der Verbundbericht.
Eine Rolle aus Ihrem Rollenkatalog des Krisenstabs, in der NRW-Voreinstellung „VP FW“. An sie gehen die Lagemeldungen der Einsatzleitung, und ihre Aufträge werden an die Einsatzleitung weitergereicht. Die Rolle wählen Sie beim Anlegen der Verbundübung.
Schreibgeschützt, ja. Mitglieder des Krisenstabs mit Leserecht auf die Stabsübung öffnen den Lagemonitor der Einsatzleitung aus der Kopfzeile ihrer Krisenlage. Führen tut die Karte weiterhin nur der Führungsstab.
Jeder Übergang über die Brücke ist einmalig protokolliert. Ein Prüflauf alle 30 Sekunden und der Knopf „Brücke prüfen“ in der Regie holen nach, was ein Signal verpasst hat, ohne Dubletten.
Nein, jede Person übt auf genau einer Seite. Das hält die Schnittstelle echt: Wer im Krisenstab sitzt, erfährt vom Führungsstab nur, was über Verbindungsperson und Brücke kommt.
Wir führen mit Ihnen eine kurze Stabsrahmenübung: Einsatzleitung und Krisenstab an zwei Tischen, eine Regie, ein Bericht. Danach 14 Tage Test-Zugang mit Beispielszenarien für beide Seiten.
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